Was ist Rendering und was ermöglicht es?

Zu Beginn wird Ihr Pro­dukt anhand von Fotos, Skiz­zen, tech­ni­schen Zeich­nun­gen oder Bau­plä­nen vir­tu­ell mit einer 3D-Soft­ware model­liert. Dabei wer­den die Mate­ri­al­ei­gen­schaf­ten exakt nach­ge­bil­det sowie die pas­sen­de Beleuch­tung und Schat­tie­rung berech­net. Anschlie­ßend kön­nen aus jeder Per­spek­ti­ve hoch­auf­lö­sen­de Bil­der und Vide­os erzeugt wer­den. Das Ren­de­ring ist das fina­le Ergeb­nis — ein foto­rea­lis­ti­sches Abbild des Pro­duk­tes. Die Mög­lich­kei­ten über­stei­gen die von her­kömm­li­cher Foto- und Video­gra­fie um ein Viel­fa­ches. Sie kön­nen beispielweise:

Image Branding und Grafikdesign – Perfekt für Amazon, Ebay und Etsy

Auf die­sen drei gro­ßen Platt­for­men geht es schon lan­ge nicht mehr um die rei­ne Dar­stel­lung des Pro­duk­tes. Die Pro­dukt­fo­tos sind die wich­tigs­ten Ele­men­te im Lis­ting und das wich­tigs­te Kri­te­ri­um für die Kauf­ent­schei­dung des Kun­den und für die Con­ver­si­on Rate. Sie müs­sen gut durch­dacht sein und mehr Infor­ma­tio­nen ent­hal­ten als die blo­ße Abbil­dung des Pro­duk­tes. USPs, gra­fi­sche Ele­men­te, Detail­auf­nah­men und Lupen müs­sen optisch anspre­chend und ver­kaufs­psy­cho­lo­gisch gut in das Bild ein­ge­bun­den wer­den. Die Farb­ge­stal­tung muss das Bran­ding der Mar­ke wider­spie­geln und für einen Wie­der­erken­nungs­wert sor­gen, um die Kun­den nach­hal­tig an die eige­ne Mar­ke zu binden.

Welche Produkte eignen sich?

Mate­ria­li­en und Ober­flä­chen sind viel­sei­tig und kön­ne sich in Ihrer Kom­ple­xi­tät stark unter­schei­den. Prin­zi­pi­ell kann jedes Pro­dukt in 3D model­liert wer­den und jedes Mate­ri­al vir­tu­ell so nach­ge­bil­det wer­den, dass man aus jeder Per­spek­ti­ve ein foto­rea­lis­ti­sches Ergeb­nis in Form eines Ren­de­rings erhält. Zu unter­schei­den ist bei den ein­zel­nen Mate­ria­li­en ledig­lich der zeit­li­che Auf­wand zur Erstel­lung des Modells. Am bes­ten eig­nen sich für die 3D-Model­lie­rung Pro­duk­te aus fes­tem Mate­ri­al. Das heißt aus Metall, Glas, Holz, Kunst­stoff, Beton usw. Eben­so beschich­te­te oder lackier­te Ober­flä­chen sind pro­blem­los möglich.

Eini­ge bestimm­te Mate­ria­li­en sind wäh­rend der Model­lie­rung jedoch mit einem deut­lich höhe­ren Auf­wand ver­bun­den. Die­se sind bei­spiels­wei­se Pro­duk­te aus wei­chen, fein struk­tu­rier­ten Mate­ria­li­en wie Tex­ti­li­en, Fell, Flüs­sig­kei­ten oder sehr auch kom­ple­xe For­men wie z.B. ein Blu­men­strauß. In die­sen Fäl­len emp­feh­le ich Ihnen für die Erstel­lung von Pro­dukt­fo­tos und Vide­os auf die klas­si­sche Foto­gra­fie zurückzugreifen.

Projektablauf

Jedes Pro­jekt ist ein­zig­ar­tig und erfor­dert ein indi­vi­du­el­les Vor­ge­hen. Im Gro­ben läuft ein Pro­jekt jedoch wie folgt ab:

Ambi­en­ter­en­de­ring — St-Vitrinen.de (Stock: © photographee.eu – depositphotos.com)